Die wichtigsten Änderungen 2022

Änderungen 2022

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Mit dem Jahreswechsel treten auch viele neu beschlossene Regelungen und Gesetze in Kraft. Wir geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Änderungen 2022.

Änderungen 2022 für BankkundInnen

Neues TAN-Verfahren

Zu den Änderungen 2022 gehören auch neue Autorisierungsverfahren für Transaktionen im Online- und Mobilebanking. Sie bieten hohe Sicherheitsstandards und Zugriffsschutz zur Absicherung gegen Angriffe. Die neue App VR SecureGo plus ersetzt deshalb künftig die alten TAN-Verfahren SecureGo und mobileTAN.

Wichtig: Die TAN-Verfahren SecureGo und mobileTAN sind ab 15.02.2022 nicht mehr verfügbar. Wenn Sie diese bisher verwendet haben, wechseln Sie bitte zur neuen App VR SecureGo plus. Ansonsten können Sie künftig Ihr OnlineBanking nicht mehr nutzen. Weitere Infos dazu finden Sie auf unserer Homepage.

Neues OnlineBanking und neue Banking-App

Wir haben unser OnlineBanking für Sie überarbeitet und viele Funktionen optimiert. Im Gegenzug schalten wir unser klassisches OnlineBanking ebenfalls am 15.02.2022 ab. Zum neuen OnlineBanking kommen Sie wie gewohnt über unsere Homepage. Die Anmeldung erfolgt mit Ihren bisherigen Zugangsdaten.

Auch bei unserer VR Banking-App können Sie sich auf eine neue Version freuen. Sie finden sie im Frühjahr 2022 in Ihrem App-Store.

Mehr Geld für ArbeitnehmerInnen

Erhöhung des Mindestlohns

Der Mindestlohn soll 2022 in zwei Stufen angehoben werden. Ab dem 01.01.2022 erhöht er sich auf 9,82 Euro pro Stunde. Für Juli 2022 ist eine weitere Steigerung angekündigt. Die kleinste Vergütung bei ArbeitnehmerInnen beläuft sich dann auf 10,45 Euro pro Stunde. Der Koalitionsvertrag der neuen Ampelregierung verspricht zudem eine einmalige Erhöhung des Mindestlohnes auf 12 Euro pro Stunde. Mit der Umsetzung wird im Sommer 2022 gerechnet.

Auch für Auszubildende gibt es gute Nachrichten. Bei ihnen erhöht sich die Vergütung ab 2022 im ersten Ausbildungsjahr auf 585 Euro. Für die weiteren Lehrjahre gibt es dann – je nach Ausbildungsberuf und Unternehmen – individuelle Aufschläge.

Steuerfreie Corona Bonuszahlung

Bis einschließlich 31.03.2022 können Unternehmen eine steuerfreie Bonuszahlung an ihre ArbeitnehmerInnen vergüten. Gedacht ist diese als Ausgleich von Mehrbelastungen durch die Pandemie.

Die Zahlung muss im Zeitraum 01.03.2021 bis 01.03.2022 erfolgen und darf eine Höhe von 1.500 Euro nicht übersteigen, ansonsten fallen Steuern an. Allerdings gibt es keine Pflicht des Arbeitgebers, diesen Bonus auszuzahlen.

Erhöhung des Steuerfreibetrages

Der Betrag, der jährlich verdient werden darf, ohne dass dafür Steuern anfallen, erhöht sich in 2022 ebenfalls. Er steigt für Ledige von 9.744 Euro auf 9.984 Euro und für Verheiratete, die gemeinsam veranlagt sind, von 19.488 Euro auf 19.968 Euro. Damit können sich ArbeitnehmerInnen freuen, denn es bleibt mehr Netto vom Bruttogehalt übrig.

Mehr Nachhaltigkeit

Dank neuer gesetzlicher Regelungen wird ab 2022 mehr für den Klimaschutz und das Tierwohl getan. Dazu gehören zum Beispiel:

Änderungen 2022

Das wird teurer in 2022

Briefporto wird teurer

Für Inlandsbriefe will die Deutsche Post ab Januar 2022 jeweils 5 Cent mehr verlangen. Postkarten und Einschreiben kosten künftig ebenfalls mehr.

Benzinpreise steigen

Die CO2-Abgabe zur Eindämmung der fossilen Kraft- und Brennstoffe wird weiter erhöht. Sie steigt in 2022 von 25 Euro auf 30 Euro pro Tonne und dürfte zu einer weiteren Erhöhung der Preise bei Benzin und Diesel führen.

Höhere Heizkosten

Die höhere CO2-Abgabe wirkt sich auch auf die Heizkosten aus. Alle, die mit Öl oder Gas heizen, müssen sich dann auf Mehrkosten einstellen.

Änderungen 2022 rund ums Auto

Neue Typklassen bei der Autoversicherung

Rund ein Viertel aller KFZ-HalterInnen in Deutschland werden 2022 in eine neue Typklasse bei ihrer Autoversicherung eingestuft. Für knapp 40 % der Betroffenen bedeutet das eine „bessere“ Klasse mit weniger Versicherungsbeitrag. Die restlichen 7 Millionen AutobesitzerInnen bekommen jedoch eine „schlechtere“ Klasse und müssen mehr zahlen. Wenn Sie wissen möchten, ob Sie davon betroffen sind, fragen Sie am besten bei Ihrer Autoversicherung nach.

Viele Führerscheine werden ungültig

Über 40 Millionen Auto- und Motorradführerscheine – sowohl in Papierform als auch Plastikkärtchen – müssen ab 2022 nach und nach durch neue, fälschungssichere Exemplare ersetzt werden. Wenn Sie zwischen 1953 und 1958 geboren sind und Ihr Führerschein vor dem 31.12.1998 ausgestellt wurde, sollten Sie schnell handeln. Denn Ihre Fahrerlaubnis verliert ihre Gültigkeit, wenn Sie diese nicht bis zum 19.01.2022 in eine EU-Führerscheinkarte umgetauscht haben.

Digitalisierung im Gesundheitswesen

Digitale Krankmeldung

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muss ab Jahresbeginn 2022 vom Arzt elektronisch an die Krankenkasse weitergeleitet werden. Ab 01.07.2022 sollen die "gelben Scheine" dann auch digital an den Arbeitgeber übermittelt werden.

E-Rezept vom Arzt

Rezepte für verschreibungspflichtige Medikamente sollen künftig nur noch in elektronischer Form an Versicherte ausgegeben werden. Die Einlösung des E-Rezeptes in der Apotheke erfolgt dann über eine App. Allerdings stehen die technischen Voraussetzungen noch nicht überall zur Verfügung, so dass die Einführung erst nach und nach erfolgen wird.

Wir hoffen, dass wir Ihnen einen guten Überblick über wichtige Änderungen 2022 verschaffen konnten, und wünschen Ihnen ein gesundes und glückliches neues Jahr!

Gerne sind wir bei Fragen rund um Ihre Finanzen persönlich für Sie da. Vereinbaren Sie gerne online einen Beratungstermin oder ein Telefongespräch.

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